• Katrin

Gelassenheit macht vieles einfacher

Wir schreiben mittlerweile den 7. Monat, in dem wir uns in der Corona-Krise befinden...

Halt! Stopp! Nicht wieder dieses Wort: "Krise"! Klingt wie "Riese" und somit wie etwas Großes, Furchtbares, ganz Schlimmes. Es gibt beim Corona-Thema - wie auch bei jedem anderen Thema - zwei extreme Seiten, die auf ihrem jeweiligen Standpunkt beharren und der anderen Seite entweder Verschwörungstheorien oder Panikmache vorwerfen. Und ein Extrem - auf welcher Seite auch immer - ist nie gut. Tatsächlich möchte auch ich mich weder mit der einen, noch mit der anderen Seite identifizieren, sondern ich versuche, mit Gelassenheit und Vertrauen durch diese Zeit zu gehen.


Das Thema triggert uns aktuell - manchmal mehr, manchmal weniger - und das macht etwas mit vielen Menschen, indem es sie aus ihrem körperlichen und seelischen Gleichgewicht bringt. Unruhe, Schlafstörungen oder sogar Depressionen können die Folge sein.


Wäre es nicht besser und hilfreicher, wenn wir das Ganze wirklich gelassener sehen könnten? Einfach uns selbst zuliebe, weil Gelassenheit vieles einfacher macht. Es ist, wie es ist: Die Welt besteht nun einmal aus Dualität. Es gibt kein Schwarz ohne Weiß, kein Oben ohne Unten, keine Gesundheit ohne Krankheit, kein Glück ohne Unglück. Die Liste ist beliebig fortsetzbar. Woher wüssten wir, was Glück wirklich bedeutet, wenn wir nicht auch schon unglückliche und traurige Phasen erlebt hätten? Ein schönes Symbol für diese Dualität ist das Dao-Zeichen, auch Yin und Yang genannt. Das Eine wird zum Anderen und es findet ein stetiger Wechsel zwischen beiden Seiten statt. Und das Eine beinhaltet auch immer gleichzeitig einen Teil des Anderen. Letztlich braucht es aber immer beide Teile, damit überhaupt eine Einheit entstehen kann.



Auf die aktuelle Situation bezogen kannst du dir hierzu folgende Fragen stellen:

  1. Wovon lasse ich mich beeinflussen?

  2. Was kann ich beeinflussen?

  3. Was ist hilfreich für mich?

Mögliche Gedanken zu den Fragen könnten beispielsweise die folgenden sein:

- weniger Nachrichten in den Mainstream-Medien schauen oder hören

- diverse Nachrichten- oder sonstige Apps, die dich triggern, vom Handy entfernen

- Zeit nur mit den Personen verbringen, die dir wirklich am Herzen liegen

- dankbar sein für das, was du hast und für das, was du bist

- dankbar sein für das, was du schon erreicht hast

- nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft, sondern im Moment leben

- keine Angst haben, sondern die Zeit dazu nutzen, um für dich abzustecken, wer du in Zukunft sein willst

- dir selber und deinen Liebsten einfach etwas Gutes tun


Nimm dir einfach ein paar Minuten Zeit: Setze dich in Ruhe hin, denke über diese Fragen nach und und schreibe deine - positiven - Antworten dazu auf.


Das Leben ist zu kurz, um sich Sorgen zu machen - lassen wir uns also unsere Lebensfreude nicht nehmen. Jeder Tag will gelebt und gefühlt werden. In diesem Sinne: Krönchen richten und das Leben genießen 💙


Deinem Körper und deiner Seele ganz viel Gutes tun kannst du beispielsweise mit einer herrlichen APM-Behandlung.

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